Am Mittwoch, 2. September, machten sich 13 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Kongregation und Vinzenz Bernward Stiftung und Hündin Lila gemeinsam auf den Weg. Ziel des diesjährigen Team-Pilgerns war der Oberharz bei Clausthal-Zellerfeld. Gestaltet wurde der Tag von Schwester M. Hanna Schmaus und Monika Hävemeier aus dem Referat Spiritualität.
Nach einem Gebet im Garten des Mutterhauses ging es mit zwei Autos in den Oberharz. Dort führte die rund sieben Kilometer lange Wanderung entlang der historischen Wasserwege. Das Wetter passte perfekt zum Vorhaben: nicht zu warm, nicht zu kalt und vor allem trocken.


Das Wasser wurde dabei zum roten Faden des Tages. An verschiedenen Stationen warteten Impulse, die dazu einluden, innezuhalten, die Umgebung bewusst wahrzunehmen und miteinander ins Gespräch zu kommen. „Was ist für mich wie Wasser, meine Lebenskraft?“ war eine der Fragen. Es ging um das, was im eigenen Leben notwendig ist, woher Kraft kommt, was man braucht und was man selbst weitergeben kann.
An der Huttaler Widerwaage richtete sich der Blick auf Grenzen: Wo bewege ich mich in meinen eigenen Grenzen? Wann geben Grenzen Schutz und Sicherheit, wann engen sie ein? An anderer Stelle ging es um die eigene Quelle: Wo schöpfe ich Kraft? Was ist mein Anfang und wohin möchte ich fließen?



Zwischen den einzelnen Impulsen blieb Zeit, einfach weiterzugehen, zu schauen und wahrzunehmen. Wald, Wasser, Felsen und die historischen Anlagen des Oberharzer Wasserregals begleiteten die Gruppe auf ihrem Weg. Auch Momente der Stille gehörten dazu.
So wurde aus der Wanderung ein Tag, der Bewegung und Begegnung mit Zeiten des Innehaltens verband. Gemeinsam unterwegs sein, Natur erleben und neue Kraft schöpfen – der Gedanke des Team-Pilgerns begleitete die insgesamt 13 Mitarbeitenden durch den gesamten Tag.
Am Ende ging es zurück zum Mutterhaus. Im Gepäck: gemeinsame Erlebnisse, Gespräche und vielleicht auch der eine oder andere Gedanke, der noch ein Stück weiterwirkt.
