„Sólo Dios basta.“ – Gemeinsam Namenstag feiern

„Sólo Dios basta.“ – Gemeinsam Namenstag feiern

Der Namenstag unserer Generaloberin Schwester M. Teresa Slaby war ein schöner Anlass, um zusammenzukommen und miteinander zu feiern.

Für Ordensschwestern ist der Namenstag ein wichtiger persönlicher Festtag: Er erinnert an die Namenspatronin, ihren Glauben und ihr Lebenszeugnis.

Teresa von Ávila, die Namenspatronin unserer Generaloberin, lebte im 16. Jahrhundert in Spanien. Als Ordensfrau suchte sie nach einer persönlichen Begegnung mit Gott. Das innere Gebet und die Freundschaft mit Gott waren für sie von zentraler Bedeutung.

Den Auftakt der Namenstagsbegegnung bildete ein geistlicher Impuls, den Schwester M. Hanna und Monika Hävemeier gemeinsam mit Schwester Clara-Maria und Schwester Mariluz aus Peru gestalteten. Sie stellten dabei einen Bezug zu unserem heutigen Alltag her: Was trägt uns in einer Welt voller Termine, Nachrichten und Aufgaben? Teresa von Ávila lädt dazu ein, still zu werden, nach innen zu schauen und bei Gott zu verweilen. Doch diese innere Einkehr bedeutet keinen Rückzug aus dem Leben. Sie schenkt vielmehr Kraft und Mut, zu handeln und anderen Menschen mit Liebe zu begegnen. Denn entscheidend ist nicht die Größe unserer Werke, sondern die Liebe, mit der wir sie tun.

Am Ende der Motette erklangen die Worte der heiligen Teresa – auch auf Spanisch: „Nada te turbe, nada te espante: quien a Dios tiene nada le falta. Nada te turbe, nada te espante: sólo Dios basta.“ – Nichts soll dich beunruhigen, nichts ängstige dich. Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott allein genügt.

Nach diesem besinnlichen Auftakt wurde gemeinsam mit einem Glas Sekt auf Schwester M. Teresa angestoßen. Auch die Mitarbeitenden hatten eine Überraschung vorbereitet: Mit liebevoll ausgesuchten Geschenken bereiteten sie unserer Generaloberin eine Freude. Ein Pralinen-Tasting, Gin, Wein und viele weitere Leckereien sorgten für Überraschungs- und Genussmomente.

Das anschließende gemeinsame Mittagessen stand ganz im Zeichen eines weiteren Gedankens der heiligen Teresa von Ávila, der bereits auf der Einladung zu lesen war: „Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat, darin zu wohnen.“ Und so wurde nicht nur gut gegessen, sondern auch viel erzählt und miteinander gelacht. Ein rundum schönes gemeinsames Beisammensein, um unsere Generaloberin und ihre Namenspatronin zu feiern.

Herzlichen Glückwunsch Schwester M. Teresa!