„Wildes Norddeutschland“: Vernissage im Mutterhaus

„Wildes Norddeutschland“: Vernissage im Mutterhaus

Mit einer stimmungsvollen Vernissage ist am Mittwoch, 26. August, die Ausstellung „Wildes Norddeutschland“ im Mutterhaus der Vinzentinerinnen eröffnet worden. Zahlreiche Gäste sind gekommen, um die Fotografien von Sabine Nehls, Doris Hasselberg und Dirk-Olaf Leimann zu sehen und miteinander ins Gespräch zu kommen.

Die Fotografen Dirk-Olaf Leimann, Sabine Nehls und Doris Hasselberg bei der Ausstellungseröffnung mit Generaloberin Schwester M. Teresa Slaby.

In ihrer Begrüßung hieß Generaloberin Schwester M. Teresa Slaby die Gäste herzlich willkommen und stellte das Mutterhaus als einen Ort des Gebets, des Lebens und der Arbeit, aber auch als Ort der Begegnung vor. Die Vinzentinerinnen öffnen ihre Räume bewusst für Kunst und Kultur, für spirituelle Angebote und für den Austausch. „Wildes Norddeutschland passt deshalb sehr gut an diesen Ort“, so Schwester Teresa. „Die Ausstellung lade dazu ein, neue Perspektiven zu entdecken und sich von den Bildern inspirieren zu lassen.“

Zugleich schlug Schwester M. Teresa die Brücke zu einem Gedanken, der für die Vinzentinerinnen von besonderer Bedeutung ist: der Schöpfung. Die Natur sei den Menschen anvertraut – ihre Schönheit ein Geschenk, zugleich aber auch mit Verantwortung verbunden. Die Ausstellung lenke den Blick auf die vielfältigen Lebensräume und mache bewusst, wie wichtig es sei, diese aufmerksam wahrzunehmen und sorgsam mit ihnen umzugehen.

Im Anschluss führte Olaf Kiefer, Cartoonist, Illustrator und Layouter, in das Thema „Fotografie und Zeichnung“ ein. Dabei ging es um die unterschiedlichen Möglichkeiten, Natur und Landschaft künstlerisch festzuhalten und den eigenen Blick darauf zu lenken.

Sabine Nehls nahm die Gäste schließlich mit auf den „Weg zur Ausstellung“ und gab Einblicke in die Entstehung und die Hintergründe der gemeinsamen Ausstellung. Die drei Fotografen verbindet die Freude daran, die Natur aufmerksam zu beobachten und besondere Augenblicke mit der Kamera festzuhalten. Ihre Bilder zeigen die Vielfalt Norddeutschlands – von Hildesheim über den Harz in die Heide bis zur Küste – und laden dazu ein, die heimische Natur mit anderen Augen zu betrachten.

Musikalisch wurde die Vernissage vom Blockflötenensemble „Fluturas“ der Musikschule Hildesheim unter der Leitung von Elke Fech gestaltet. Besonders schön: Auch Doris Hasselberg, eine der drei ausstellenden Fotografinnen, ist Mitglied des Ensembles und wirkte an diesem Abend musikalisch mit. Mit Werken von Michael Praetorius, Claudio Monteverdi, Joe Hisaishi und Lance Eccles setzte „Fluturas“ besondere Akzente während der Eröffnung. Das Publikum bedankte sich mit herzlichem Applaus.

Mit der offiziellen Eröffnung durch Schwester M. Teresa Slaby wurde die Ausstellung anschließend für die Besucherinnen und Besucher freigegeben. Für die ausstellenden Fotografen war der Abend etwas Besonderes: Sie konnten ihre Arbeiten erstmals im Mutterhaus präsentieren, zahlreiche persönliche Gespräche führen und sich über das große Interesse an ihren Bildern erfreuen. Ihr Dank galt dabei besonders ihren Familien und Freunden, die sie auf diesem Weg unterstützt haben.

Bei Fingerfood und einem Glas Sekt klang der Abend in entspannter Atmosphäre aus – eine rundum gelungene Eröffnung mit Natur, Kunst, Musik und Begegnung.

Die Ausstellung „Wildes Norddeutschland“ ist noch bis zum 20. November 2026 im Erdgeschoss und ersten Obergeschoss des Mutterhauses der Vinzentinerinnen zu sehen.

Öffnungszeiten:
Montag bis Donnerstag: 9 bis 17 Uhr
Freitag: 9 bis 14 Uhr

Ort: Mutterhaus der Vinzentinerinnen, Eingang Hückedahl 10, 31134 Hildesheim.

Der Eintritt ist frei, die Ausstellung ist barrierefrei zugänglich.