Pater Erasmus Kulke OSB übernimmt Seelsorge

Pater Erasmus Kulke OSB übernimmt Seelsorge

Heute wurde Pater Erasmus Kulke OSB im Mutterhaus herzlich willkommen geheißen. Anlass war sein bevorstehender Dienstantritt als Seelsorger in den Einrichtungen der Vinzenz Bernward Stiftung Soziales. Pater Erasmus übernimmt die Seelsorge im Hospiz Luise und im Altenpflegeheim St. Paulus ab Februar mit einer Teilzeitstelle.

Empfangen wurde Pater Erasmus von Generaloberin Schwester M. Teresa Slaby sowie von Thomas Naumann, Vorstand der Vinzenz Bernward Stiftungen. Schwester Teresa hob hervor, dass seelsorgliche Begleitung in den Einrichtungen seit vielen Jahren mit der Geschichte und dem Selbstverständnis der Vinzentinerinnen verbunden sei. Umso mehr freue man sich, dass die neue seelsorgliche Stelle nun an gewachsene Strukturen anknüpfen könne. Darüber hinaus begrüßte Schwester M. Teresa, dass Pater Erasmus durch Bischof Heiner Wilmer SCJ offiziell mit dem seelsorglichen Dienst beauftragt wurde.

Thomas Naumann unterstrich, dass Seelsorge ein echtes Herzensanliegen der Vinzenz Bernward Stiftungen sei. Gerade weil das vinzentinische Charisma zu den Wurzeln der Einrichtungen gehöre, sei die seelsorgliche Begleitung ein tragender Bestandteil des Alltags. „Wir leisten uns Seelsorge, weil sie für unsere Betriebe wichtig ist.“ Zum Dienstantritt wünschte er Pater Erasmus „ein gutes Händchen und ein offenes Ohr“ – schließlich sei Zuhören ein zentraler Dienst der Seelsorge.

Thomas Naumann und Generaloberin Schwester M. Teresa Slaby bei der Begrüßung von Pater Erasmus Kulke OSB, dem neuen Seelsorger in unseren Einrichtungen, im Mutterhaus der Vinzentinerinnen Hildesheim. Foto: Balzer / VBS
Thomas Naumann und Generaloberin Schwester M. Teresa Slaby bei der Begrüßung von Pater Erasmus Kulke OSB, dem neuen Seelsorger in unseren Einrichtungen, im Mutterhaus der Vinzentinerinnen Hildesheim. Foto: Balzer / VBS

Pater Erasmus selbst betonte, wie sehr er sich darauf freue, in den Einrichtungen der Vinzenz Bernward Stiftung in eine bereits lebendige und bewährte seelsorgliche Arbeit einzusteigen. Aus seiner langjährigen Erfahrung – unter anderem in der Klinikseelsorge in Meschede (Nordrhein-Westfalen) – wisse er, wie wichtig es sei, Menschen in belastenden Lebenssituationen umfassend zu begleiten: körperlich, seelisch und spirituell.

Seelsorge bedeute für ihn vor allem: offen sein, zuhören, verstehen wollen – und gemeinsam mit den Menschen nach Kraftquellen zu suchen, die tragen können. Dazu gehöre auch die Möglichkeit, christliche Rituale zu feiern – etwa die Sakramente zu spenden oder auf Wunsch eine Krankensalbung durchzuführen. Ebenso wichtig sei ihm der Blick auf Angehörige, die häufig tief in die Lebens- und Leidensgeschichten eingebunden sind. Und nicht zuletzt auf die Mitarbeitenden, die häufig ebenfalls Begleitung, Entlastung und einen verlässlichen Gesprächspartner brauchen könnten.

„Ich vertraue darauf, dass Gott mich leitet“, sagte Pater Erasmus. Er freue sich darauf, viele Menschen kennenzulernen und an den Reichtum anzuknüpfen, der in den Einrichtungen bereits in den Bereichen Seelsorge und Spiritual Care gewachsen sei.

Pater Erasmus Kulke OSB wurde 1973 in Hamm/Westfalen geboren. Er trat 1998 in die Benediktinerabtei Königsmünster in Meschede ein und wurde 2006 zum Priester geweiht. Viele Jahre war er unter anderem als Klinikseelsorger im St.-Walburga-Krankenhaus Meschede tätig. Ab Februar übernimmt er die Seelsorge in den Einrichtungen der Vinzenz Bernward Stiftung Soziales.