Verabschiedung der Schwestern aus dem EKH in Kassel

Am 13. Mai 2019 wurden unsere Schwestern Ildefonsa und Marcellina offiziell aus dem EKH, dem Elisabeth-Krankenhaus in Kassel, verabschiedet. Der  ökumenische Gottesdienstes in der Krankenhaus-Kapelle gab Gelegenheit zu Erinnerung, Dank, Abschied und Blick in die Zukunft.
Wie Generaloberin Schwester Teresa in ihrer Ansprache sagte, bedeutet die Schließung des Konventes einen tiefen Einschnitt.„Das Wort ‚Abschied ist die Tür zur Zukunft‘ beschreibt eine uralte biblische Erfahrung‘, erläuterte sie. „Auch unser Ordenspatron, der hl. Vinzenz von Paul sagt ‚Wir sind immer auf dem Weg‘.“
Schwester Ildefonsa, die seit 15 Jahren im EKH in der Seelsorge tätig war, wird in den Konvent St. Martini in Duderstadt wechseln. Schwester Marcellina, die seit gut drei Jahren den Küsterdienst in der Krankenhaus-Kapelle versieht und sich in verschiedenen ehrenamtlichen Aufgaben in der Pfarrei St. Familia engagiert, wird in Kassel bleiben und ihre Aufgaben nach Kräften weiterführen.

Blick in die Geschichte: Am 18. April 1882 begannen die erste drei Schwestern ihren Dienst in Kassel. Am 12. Mai 1899 wurde das Elisabeth-Krankenhaus eröffnet, das nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg und dem Wiederaufbau am alten Standort  kontinuierlich weiterentwickelt wurde. Seit 2018 gehört das EKH zum Elisabeth-Vinzenz-Verbund.- Ein unter Denkmalschutz stehender Bestandteil des ursprünglichen Gebäudes ist die neugotische Kapelle.