Gedenktag der hl. Katharina Labouré

Am 28. November feiert die vinzentinische Familie den Gedenktag der hl. Schwester Katharina Labouré.

Katharina wurde 1806 in einem kleinen Dorf in Burgund geboren. Nach dem Tod ihrer Mutter übernahm sie, noch sehr jung, die Leitung des Bauernhofs der Familie. Immer mehr wurde in ihr der Wunsch wach, Armen und Kranken zu dienen und ihr Leben Gott zu weihen. 1830 trat sie in das Noviziat der Töchter der christlichen Liebe in Paris ein. Hier in der Kapelle des Mutterhauses in der Rue du Bac hatte sie erstaunliche geistliche Erfahrungen. Die Gottesmutter Maria zeigte sich ihr mehrmals und beauftragte sie, eine Medaille prägen zu lassen.

Nach Überwindung einiger Schwierigkeiten konnten im Sommer 1832 mit kirchlicher Erlaubnis die ersten Medaillen geprägt werden. Binnen weniger Jahre war die Medaille in der ganzen Welt verbreitet und aufgrund der zahlreichen Gebetserhörungen erhielt sie bald den Beinamen „Wundertätige Medaille“.

Schwester Katharina selbst blieb unbekannt. Nach ihrer Ausbildung war sie in einem Altenheim in Paris tätig und erfüllte dort einfache Aufgaben in Küche, Hühnerhof, Waschküche und bei den alten Leuten. Nichts unterschied sie von ihren Mitschwestern.

Am 31. Dezember 1876 starb Schwester Katharina Labouré. 1933 wurde sie von der Kirche selig- und 1947 heiliggesprochen. Sie wird auch die „Heilige des Schweigens“ genannt.