25 Jahre Hospiz Luise in Hannover

Vor 25 Jahren wurde das Hospiz Luise in Hannover-Kirchrode gegründet. Es war das erste stationäre Hospiz in Niedersachsen. Am 7. November 2019 konnte mit Dankbarkeit auf 25 Jahre Pflege und Begleitung sterbender Menschen und ihrer Angehörigen zurückgeschaut werden. Der Dankgottesdienst mit Bischof Dr. Heiner Wilmer SCJ fand in der St. Joseph-Kirche in Hannover statt. Der anschließende Festakt fand im Forum St. Joseph statt.
Zum Gottesdienst war die gewiss nicht kleine St. Joseph-Kirche gut gefüllt. In seiner Ansprache beleuchtete Bischof Heiner den Begriff Barmherzigkeit von einer sonst eher unbekannten Seite. Generaloberin Schwester Teresa zeichnete in ihrer Rede den Beginn und die Entwicklung des Hospizes nach. Sie dankte Hospizleiter Kurt Bliefernicht für seinen über 20-jährigen Dienst und seinen Mit-Leitenden Anja Bohlen-Bruchmann (Leiterin des Ambulanten Palliativdienstes) und Maike Dudek (Pflegedienstleitung). Ihr Dank galt aber auch allen haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden sowie denen, die ideell und finanziell die Arbeit im Hospiz unterstützen und fördern.
Beim Festakt gab es fünf Grußworte und zwar von der niedersächsischen Sozialministerin Dr. Carola Reimann, von Dagmar Vogt-Janssen, Leiterin des Fachbereichs Senioren der Stadt Hannover, von Gert Klaus, dem 1. Vorsitzenden vom Hospiz- und Palliativverband Niedersachsen (HPVN), von Ulrich Domdey, dem 1. Vorsitzendes des Landesstützpunktes Hospizarbeit und Palliativversorgung in Niedersachsen und von Felicitas Hanne, der ersten Leiterin des Hospiz Luise.
Insbesondere wurde der Anfang des Hospizes erwähnt und der Mut und die Innovationsbereitschaft der Kongregation und ihrer damaligen Generaloberin Schwester Isidora, die die Vision Wirklichkeit werden ließen. Damals war die Finanzierung der Hospizarbeit in keiner Weise geregelt.
Hospizleiter Kurt Bliefernicht, der demnächst sein 25-jähriges Dienstjubiläum feiern kann, ist der älteste Mitarbeiter in einem stationären Hospiz in Niedersachsen. Er betonte besonders die Zusammenarbeit aller 89 haupt- und ehrenamtlich im Hospiz Mitarbeitenden und bedankte sich bei verschiedenen Gruppen.
Danach war bei einem Imbiss Gelegenheit zu Begegnung und Austausch.

Diese Bilder sollen einen Eindruck von der Feier vermitteln: